Objektorientiertes Programmieren (OOP)

Wer sich nur ein klein wenig mit Programmierung auseinandersetzt, stolpert irgendwann zwangsläufig über den Begriff “Objektorientiertes Programmieren”. Vor Jahren, als C++ und später Java richtig populär wurden, entstand ein regelrechter Hype um OOP und teilweise wurden die “prozeduralen Programmierer” von den OOPlern wenn überhaupt nur noch müde belächelt. Als ich seinerzeit von PHP3 auf PHP4 umgestiegen bin, kam ich das erste Mal mit OOP in Berührung – auch wenn jetzt viele “richtige” Programmierer entsetzt aufschreien werden. Ja, auch in PHP5 ist der OOP-Ansatz immer noch nur aufgesetzt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man spätestens mit PHP5 vollständig objektorientiert programmieren kann.

Stellt sich die Frage, was sich hinter dem Begriff “Objektorientiert” eigentlich verbirgt. Ich versuche es mal, so einfach wie möglich zu erklären.

Jeder, der sich mit EDV etwas auskennt, weiß, was es heißt, sich mit jemanden über beispielsweise HTML zu unterhalten, der überhaupt keine Ahnung von der Materie hat. Ungleich schwerer tun sich Programmierer, die Ihren Auftraggebern die Struktur eines Programmes erklären müssen. Andersherum ist es aber genauso. Stellt Euch den Chef eines kleinen Unternehmens vor, der ganz bestimmte und sehr spezifische Anforderungen an ein Warenwirtschaftssystem hat. In den meisten Fällen stammen die Programmierer, die das Projekt realisieren sollen, nicht aus dem Unternehmen selber. Woher soll der Programmierer wissen, wie die Arbeistabläufe im Betrieb sind? Mit OOP haben beide Seiten eine Möglichkeit, gemeinsam die Spezifikation an das zu erstellende Warenwirtschaftssystem zu erarbeiten.

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Installation von RoR unter Windows 7

Bevor Ihr mit der Installation beginnt, solltet Ihr Euch denRubyInstaller herunterladen.

Zuerst natürlich Ruby selbst. Bei RubyInstaller for Windows findet Ihr immer die aktuellen Installationsprogramme. Derzeit (09.06.2010) ist die Version Ruby 1.9.1-p378 aktuell.

Nach dem Download führt Ihr den Installer aus. Wichtig unter Windows 7 ist, dass Ihr das Ruby19-Verzeichnis gleich unterhalb von C: so wie vorgeschlagen belasst. Das hat mit den Sicherheitseinstellung für die Windows-Benutzer zu tun. Wir brauchen ebenfalls die PATH-Angabe für Ruby sowie die Datei-Assoziationen. Bei beiden ein Häkchen setzen und los gehts.

Okay, Ruby sollte nun installiert sein. Um sicher zu gehen, öffnet die Windows-Konsole und gebt am Prompt

“ruby -v”

 (ohne Anführungszeichen) ein. Ihr solltet nun ein Meldung bekommen, die ungefähr so aussieht:

ruby 1.9.1p378 (2010-01-10 revision 26273) [i386-mingw32]

Das heißt, dass die Installation geklappt hat und auch der Pfad in der Umgebungsvariablen richtig gesetzt wurde.

Als nächstes installieren wir Rails. Gebt in der Windows-Konsole

“gem install rails”

ein. Die Installation dauert einen Moment und sollte problemlos funktioren, wenn nicht gerade der Gems-Server down ist.

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Windows vs. MacOS und *nixe jeglicher Art

Gleich vorweg: Ich will und werde hier den Glaubenskrieg der Betriebssystem-Gurus nicht fortführen oder mit meiner Meinung befruchten.

Ich arbeite auf Windows-Basis und zwar einzig aus dem Grund, weil die Anwendungen bei meinem Arbeitgeber nur auf Windows laufen, wir somit auf Windows als Betriebssytem sowie Serverumgebung angewiesen und beschränkt sind. Da ich von zu Hause aus arbeite und ständig Zugriff auf die Ressourcen in unserer Firma haben muss, bin ich eben auch auf Windows angewiesen. Nicht mehr, nicht weniger.

Nachdem das also geklärt ist, dürfte also jedem auch klar sein, dass sich meine Beschreibungen und Erklärungen auf Windows-basierte Systeme bezieht. Das Internet ist groß und reichhaltig, allerdings habe ich in den letzten Tagen festgestellt, dass die Tutorials zu Ruby sich überwiegend a) auf Linux und Konsorten sowie MacOS beziehen (zumindest was die Installation betrifft) und b) die meisten übriggebliebenen Anleitungen dann in englischer Sprache verfasst sind.

Ich bin der englischen Sprache zwar durchaus mächtig, aber wenn ich mich auf komplett neues Gebiet begebe und dann noch gleichzeitig übersetzen muss, tu ich mich doch schwer. Vielleicht geht es da draußen ja auch anderen Menschen ähnlich wie mir. Denen kann eventuell mit diesem Blog geholfen werden.

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